Merkblatt für einen Einsatz - Verein zur Unterstuetzung der zahnmedizinischen Versorgung in Laendern der Dritten Welt e.V.

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Merkblatt für einen Einsatz

Projekte > Sambia


Merkblatt
Für diensthabende Zahnärzte und Zahnärztinnen des Vereins in
Sambia, Mfuwe, Klinik „Just Africa“.


Stand: Mai 2013

Inhalt :

1. Vorwort
2. Sinn des Arbeitsaufenthaltes
3. Allgemeine Verhaltensregeln
4. Projektbeschreibung
5. Anreise
6. Geld- und Materialtransfer
7. Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten
8. Reisevorbereitungen
9. Checkliste Sambia
10. Anlage: Registrierungsformular und Dokumentenliste

1.  Vorwort

Liebe diensthabende Zahnärzte und Zahnärztinnen des Vereins zur Unterstützung der Zahnärztlichen Versorgung in Ländern der Dritten Welt

Demnächst steht ein Arbeitseinsatz im Rahmen unseres Entwicklungshilfeprojektes in Sambia an, einem Binnenstaat im südlichen Afrika gelegen.
Entweder ist es der erste Einsatz, den Ihr macht oder wie für einige von uns, schon ein Wiederholungsaufenthalt. Für diejenigen Kollegen und Kolleginnen, die zum ersten Mal im Einsatz sind, soll dieses Merkblatt eine Ergänzung und eine Rekapitulation des persönlichen Einführungsgespräches sein. Für alle, die bei einem erneuten Einsatz kein Einführungsgespräch mehr machen, soll es eine Erinnerung sein an die Gepflogenheiten vor Ort, an den eigentlichen Sinn des Aufenthaltes und die Arbeit des Vereins, eine Erinnerung an vereinskonforme Verhaltensweisen im Gastland und ein Leitfaden für die organisatorischen Abläufe der Vorbereitung und des Aufenthaltes.
Ich bitte daher alle Kollegen und Kolleginnen, dieses Merkblatt nach dem Lesen nicht in der Schublade zu Hause verschwinden zu lassen, sondern auch in Sambia immer parat zu haben, bei Bedarf hervorzuholen und die Ratschläge auch im allgemeinen Verhalten im Gastland zu beachten.
Wenn im Folgenden von „Zahnarzt“ die Rede ist, so ist selbstverständlich damit auch immer „Zahnärztin“ gemeint.

2.  Sinn des Aufenthaltes
  
Nach unserer Klinik in Baie Lazare auf den Seychellen, die seit 1981 in Betrieb ist, und der Klinik im Hopital Bethesda in Agou Nyogbo, Togo, ist die Klinik „Just Afrika“ in Mfuwe in Sambia unser drittes Entwicklungshilfeprojekt. Alle drei Projekte unterscheiden sich deutlich voneinander. Während die  Seychellen ein Schwellenland sind, der Freizeitwert höher ist und tropenmedizinische Vorsorge kaum nötig ist, sind die Projekte in Togo und Sambia wesentlich „afrikanischer“. Mit Sambia haben wir einen Standort, der durch die reiche Tierwelt eine ganz besondere Faszination hat.
Dieser Einsatz ist ein Entwicklungshilfeeinsatz. In diesem Gebiet ist die Bevölkerung nicht ausreichend, schlecht oder gar nicht zahnärztlich versorgt. Dessen sollten wir uns stets bewußt sein, aber  selbstverständlich dafür Sorge tragen, daß wir nach europäischen Qualitätskriterien arbeiten, sofern uns das irgend möglich ist.
Unsere Behandlungstätigkeit ist in erster Linie konservierend-chirurgisch, wir sollten aber auch durch endodontische Behandlungen zahnerhaltend arbeiten, wo dies Sinn hat. Man sollte aber darauf achten, daß der Zahn nach der Wurzelfüllung auch konservierend aufzubauen ist, und nicht nur eine Kronenversorgung als einzige Möglichkeit bleibt. Nur wenige der Patienten können sich eine Krone leisten und dann ist doch eine Extraktion angebrachter.
Nicht nur die qualitativ hochwertige Arbeit ist es, die das gute Ansehen der Klinik und des Vereins prägt, sondern auch das Verhalten jedes einzelnen Zahnarztes.
Zügig nach der Rückkehr des Zahnarztes  nach Deutschland ist für den Verein ein Tätigkeitsbericht über alle Bereiche des Aufenthaltes zu verfassen. Wir wünschen zwar jedem unserer Kollegen einen schönen und erlebnisreichen Turn, aber beim Schreiben des Berichtes ist zu beachten, daß es sich um einen Tätigkeitsbericht handelt und nicht um einen Reisebericht!! In diese Berichte hat nämlich auch die Aufsichtsbehörde Einsicht und dementsprechend muß der Bericht gestaltet sein.

3.  Allgemeine Verhaltensregeln

Der Arbeitsaufenthalt in Sambia ist ein Arbeitseinsatz im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojektes und kein Urlaubsaufenthalt! Auch wenn ein gewisser Freizeitwert durch den nahen Nationalpark gegeben ist und oftmals durch die Anwesenheit der Familienmitglieder, die nicht arbeiten müssen, eine gewisse Urlaubsatmosphäre entsteht. Das sollten wir bei allen unseren Handlungen und Entscheidungen bedenken. Die Arbeit für den Verein und für die von uns zu versorgenden Patienten steht immer im Vordergrund! Der Zahnarzt vor Ort ist immer in erster Linie Repräsentant des Vereins und hat sich entsprechend zu verhalten.
Da wir nicht nur in einem Entwicklungshilfeprojekt tätig sind, sondern auch im Lande unter den landestypischen Verhältnissen leben, ist auch der Wohnkomfort nicht so luxuriös wie wir es von zuhause kennen. Es ist alles einfacher und schlichter, aber immer noch wesentlich komfortabler als der größte Teil der einheimischen Bevölkerung lebt. Das müssen wir in Kauf nehmen und es macht ja auch für die große Mehrheit von uns den besonderen Reiz des Aufenthaltes aus.
Wir sollten uns jederzeit bewußt sein, daß wir Gäste dort sind und sollten uns den Gepflogenheiten des Gastlandes anpassen. Das gilt ganz besonders für die Kleidung, die wir bei der Behandlung tragen. Auch wenn es manchmal sehr heiß ist, ist es selbstverständlich, daß z.B. nicht mit freiem Oberkörper behandelt wird, sondern ordentliche und saubere Arbeitskleidung getragen wird, so wie auch die Helferinnen immer adrett gekleidet zum Dienst erscheinen.
Es ist dem Image des Vereins selbstverständlich abträglich, wenn wir den Patienten und den Mitarbeiterinnen deutlich zeigen, wie glücklich sie sich schätzen können, wenn sie die „Gnade“ unserer Hilfe erfahren. Ein respektloses Benehmen wie z.B. das Rauchen in den Räumen während der Behandlung, trägt sicher nicht zur Imagepflege bei. Auch zeugt es von wenig Respekt, wenn der Zahnarzt in jeder kleinen Behandlungspause oder sogar noch während Patienten warten, sich vor aller Augen zur Kaffepause niederlässt.
Mitunter erhalten einzelne Zahnärzte oder der Verein von der Dentalindustrie Spenden in Form von Zahnbürsten, Zahnpasta oder auch Prophylaxe-Sets. Es versteht sich von selbst, daß diese Dinge dann auch von uns unentgeltlich an die Patienten abgegeben werden und nicht z.B. Prophylaxe-Sets auf eigene Rechnung verkauft werden!
Auch außerhalb der Arbeit sollte sich der Zahnarzt im privaten Bereich immer so verhalten, daß das Ansehen des Vereins nicht geschädigt wird.
Da uns eventuelles vereinsschädigendes Verhalten leider meist durch Dritte oder auf Umwegen berichtet wird, ist für uns hier in Deutschland oftmals sehr schwierig, Sachverhalte objektiv zu beurteilen. Daher soll dieses Merkblatt auch ein Appell an jeden einzelnen Kollegen sein. Wenn sich aber durch mehrere unabhängige Berichte ein negatives Bild erhärtet, so sehen wir uns gezwungen, eine erneute Bewerbung abzulehnen. Dies ist in der Vergangenheit in anderen Projekten auch schon mehrfach geschehen.

4.  Projektbeschreibung

   




Im Unterschied zu unseren Kliniken auf den Seychellen und in Togo, betreiben wir die Klinik in Sambia mit unserem holländischen Kollegen Jeff Snijders zusammen. Jeff hat in dem Ort Mfuwe in Nord-Ost Sambia, nahe der Grenze zu Malawi, mit seiner Frau Msozi zusammen eine kleine Lodge aufgebaut. Diese Lodge mit Namen „Just Africa“ Ist gedacht für Besucher des bekannten Süd-Luangwa Nationalparks, vornehmlich für einheimische Gäste. Da in dieser Gegend kein Zahnarzt praktiziert, und  seit der einzige Zahnarzt in der Nähe, im 120 Km entfernten Chipata, aufgehört hat, ist die nächste Behandlungsmöglichkeit in der 700 Km entfernten Hauptstadt Lusaka.

Daher hat Jeff mit unserer Hilfe auf dem Gelände seiner Lodge eine Klinik eingerichtet, mit zwei Behandlungszimmern, Steri, kleinem Labor und entsprechenden Nebenräumen. Seit November 2012 ist die Klinik einsatzbereit und läuft langsam an.  Das Problem im Moment ist, daß Jeff als Betreiber einer privaten Zahnklinik für die Behandlungen ein geringes Entgelt nehmen muß um seine Kosten zu decken und sehr viele der dortigen Einwohner das nicht bezahlen können. Durch unsere Unterstützung an Material, Geräten und ehrenamtlicher Hilfe kann das Projekt zwar unterstützt werden, aber auf Dauer ist es nötig, daß finanziell besser gestellte Patienten durch ihre Gebühren die freie Behandlung der ärmeren Menschen möglich macht. Im Moment tourt Jeff ab und zu mit einer Einheit durch die Dörfer, um die Klinik bekannt zu machen. Dabei macht er hauptsächlich Untersuchungen, Aufklärung, Mundhygiene und Vorsorge.  

Direkt im Gebäude der Klinik ist eine Wohnung, die als Unterkunft für den diensthabenden Zahnarzt gedacht ist. Sie ist groß genug für den Zahnarzt und eine Begleitperson. Sollte der Kollege seine ganze Familie mitbringen, ist es nötig die anderen Personen gegen Gebühr in einem der Lodge-Bungalows unterzubringen (ca. 25 € incl. landesüblicher Verpflegung).

   


Es ist geplant, daß der diensthabende Zahnarzt freie Unterkunft und Verpflegung durch Jeff erhält. In der Anfangsphase wird das nicht möglich sein und Zahnarzt und Verein werden sich diese Kosten teilen.

Rechtlich gesehen ist Jeff der Inhaber und Betreiber der privaten Zahnklinik und unser Zahnarzt ist für die Zeit seines Einsatzes sein Angestellter. Daher hat Jeff die „Aufsicht“ über unseren Kollegen.
Anders als in Togo und auf den Seychellen haben wir in Sambia den Vorteil, daß immer ein Kollege, nämlich Jeff, vor Ort ist und für die Funktionsfähigkeit der Klinik verantwortlich ist. Damit unser Zahnarzt dort arbeiten darf, bedarf es eines doch etwas komplizierten und umfangreichen Genehmigungsverfahrens. Dieses wird Jeff wohl nach dem augenblicklichen Stand der Dinge für jeden neuen Kollegen auch wieder neu betreiben müssen. Diesem Merkblatt beigefügt ist ein Antragsformular und eine Auflistung der zur Registrierung nötigen Dokumente. Diese Dokumente muß sich jeder Zahnarzt hier rechtzeitig besorgen und an Jeff schicken. Wir hoffen, in absehbarer Zeit dieses Verfahren einfacher und unbürokratischer machen zu können. In Englisch muß davon die Approbation sein, sie muß auch beglaubigt sein. Jeff meint, er hat den Stempel eines befreundeten Anwalts daruntergesetzt und das ist akzeptiert worden. Zur Sicherheit ist es vielleicht doch besser, es offiziell beglaubigen zu lassen.
Das Führungszeugnis muß auch ins Englische übersetzt sein. Dabei ist bei der Beantragung des Führungszeugnisses anzugeben, daß es einen internationalen Teil enthalten muß.
Jeff versucht, die Gebühr für die Registrierung erlassen zu bekommen, da wir unentgeltlich arbeiten.
Die Mindestdauer eines Arbeitseinsatzes in Mfuwe beträgt drei Wochen. Kürzer ist wegen des doch nicht unerheblichen Aufwandes unsinnig, nach oben aber sind keine Grenzen gesetzt.
Der Kontakt zu Jeff klappt am besten per Email:  snijders@just-africa.com.
Homepage der Lodge und Email: www.just-africa.com, lodge@just-africa.com.

5.  Anreise

 

Der Flug nach Sambia geht vom Heimatflughafen mit Zwischenlandung (entsprechend der gewählten Fluggesellschaft) nach Lusaka, der Hauptstadt. Je nach Ankunftszeit in Lusaka kann es gleich mit der inländischen Fluggesellschaft „Proflight“ weiter zum „International“ Airport Mfuwe gehen. Dieser heißt nur so, weil mitunter ausländische Privatjets mit Zahlungskräftigen Großwildjägern dort einschweben, ist ansonsten aber ein lokaler Airport.



Ist die Ankunftszeit in Lusaka allerdings in den Abendstunden, so ist eine Übernachtung in einer flughafennahen Lodge wie z.B. in der „Kakwele Lodge“ (www.kakwelelodges.com)  nötig. Die Flugzeiten von Proflight sind manchmal etwas ungünstig für einen direkten Weiterflug und finden meist nur am Vormittag statt. Buchung des Weiterfluges ist leider von Deutschland aus nicht möglich und so werden die Buchungen für diesen Flug von Jeff vorgenommen. Die Flugzeiten können allerdings im Internet unter www.proflight-zambia.com eingesehen werden.
In Mfuwe angekommen wird der Zahnarzt von Jeff abgeholt und innerhalb von ca. 15 Minuten Fahrt ist die „Just Africa Lodge“ erreicht. Sie liegt direkt an der Straße vom Flughafen nach Mfuwe, wo auch der Haupteingang des Süd Luangwa Nationalparks ist, und zwar nach ca. 1/3 der Strecke nach Mfuwe.

Da wir bisher keine Möglichkeit haben, vergünstigte oder sogar Freiflüge zu bekommen, müssen wir die internationalen Flüge frei buchen. Die Kosten dafür und für den Innersambischen Flug werden sich in der Anfangsphase Zahnarzt und Verein teilen müssen. Wir werden versuchen, auf lange Sicht eine bessere Lösung zu finden.
Da die Freigepäckvorschriften bei den internationalen und den nationalen Flügen unterschiedlich sind, ist es zudem nötig, beim Flug von Lusaka und zurück eine allerdings erträgliche Gebühr für Übergepäck zu zahlen.

6.  Geld- und Materialtransfer

Wie in unseren anderen Projekten wird der Transfer des Materials hauptsächlich über die diensthabenden Zahnärzte laufen. Darüber hinaus versuchen wir über DHL eine Möglichkeit zu finden, größere Sendungen sicher zu verschicken.
Im Umkreis von Mfuwe gibt es kein Bankinstitut. Daher ist es sinnlos, daß der Verein in Sambia ein Vereinskonto eröffnet. Innerhalb Sambias ist es auch nicht möglich, mit ausländischer Währung zu bezahlen. Man kann nur in Sambischen Kwatcha (ZMK)  bezahlen. Dabei sind 100 000 ZMK ca. 14,50 Euro  und 1 Euro ca. 6900 ZMK.
Am Flughafen in Mfuwe und auch in Mfuwe selbst sind Geldautomaten, an denen man mit Kredit- bzw. Debitkarten einheimische Währung ziehen kann. Der Verein gibt dem Zahnarzt eine Maestro-Karte und eine Visa-Debit-Karte auf den Namen des Vereins mit. Mit diesen Karten kann das zum Leben benötigte Geld an den Automaten gezogen werden. Wir addieren dann die abgehobenen Summen und den Gesamtbetrag überweist der Zahnarzt später dann als Spende an den Verein und erhält eine Spendenbescheinigung.  
Für das am Flughafen Lusaka zu erhaltende Einreisevisum sind an einem speziellen Schalter bei Einreise 50 Dollar zu entrichten.

7.   Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten

Die „Just Africa Lodge“ und der zugehörige „Just Africa Craft Market“ liegt an der asphaltierten Straße, die den Flughafen mit Mfuwe und dem Haupteingang des Süd Luangwa Nationalparks verbindet. Zum Flughafen sind es ca. 15 Minuten, zum Nationalpark ca. 30 Minuten Fahrzeit. Die nächst gelegene größere Stadt ist die Provinzhauptstadt Chipata, ca 120 Km entfernt. Hier bieten sich auch die einzigen größeren Einkaufsmöglichkeiten. Wir haben bei unserem Besuch vor Ort die Einwohner Sambias als ausgesprochen freundliche und liebenswerte Menschen kennen gelernt.




Die Straße von Mfuwe nach Chipata, das ca. 20 Km entfernt von der Grenze zu Malawi liegt, ist eine berüchtigte „Waschbrettstrasse“, die zur Zeit asphaltiert wird. Im augenblicklichen Zustand dauert die Fahrt ungefähr drei Stunden, wenn sie vielleicht mal fertig wird, schafft man es sicher in der Hälfte der Zeit. Jeff muß ziemlich regelmäßig dorthin um einzukaufen. Man kann dann diese Gelegenheit nutzen und ihn begleiten. Es gibt aber auch einen regionalen Busverkehr in die Provinzhauptstadt.

Sehr beschränkte Einkaufsmöglichkeiten gibt es in den Dorfläden von Mfuwe.
Die zahlreichen Touristen-Lodges in und außerhalb des Nationalparks, bieten viele Möglichkeiten Essen zu gehen oder Drinks zu nehmen. Überall muß man damit rechnen, daß in der Dämmerung oder abends Elefanten und Nilpferde durch die Anlagen marschieren. Das ist bei richtigem Verhalten und rechtzeitigem Rückzug ins Innere der Restaurants auch nicht gefährlich.

Ein Besuch oder auch mehrere „Game-Drives“ zu verschiedenen Tageszeiten, begleitet von einem versierten Ranger im Luangwa Nationalpark ist ein unvergessliches Erlebnis. Der Park gilt mit seinem Tierreichtum als einer der besten ganz Afrikas.
Wir haben auf unserem Drive von 6 bis 11 Uhr jede Menge Elefanten, Löwen, Nilpferde, Krokodile, Hyänen, Giraffen, Zebras Antilopen, Gnus, Geier, Affen, Warzenschweine und vieles mehr gesehen.





Als Freizeitaktivitäten gibt es nicht nur den Besuch des Parks, man kann auch über Chipata einen längeren Ausflug nach Malawi und an den Lake Malawi machen, der ca.  300 Km entfernt ist. Wer das in Erwägung zieht, sollte sich schon hier in Deutschland ein Doppelvisum besorgen, das die Einreise in Malawi erlaubt. In der näheren Umgebung organisiert Msozi, die Frau von Jeff, auch Tanzvorführungen einheimischer Frauen, die absolut authentisch und meilenweit von sonstigen Touristenvorstellungen entfernt sind.

Auch ist es möglich, mit Jeff eine Village-Tour durch die Dörfer der Umgebung zu machen und einheimische Familien zu besuchen.
Darüber hinaus ist es natürlich möglich, nach dem Arbeitsaufenthalt die einschlägigen Sehenswürdigkeiten des Landes, wie die Victoria-Falls und Livingstone im Süden Sambias zu besuchen.



8.   Reisevorbereitungen

Die gesundheitlichen Vorbereitungen sind ähnlich wie in Togo. Neben den üblichen Impfungen gegen Tetanus und Hepatitis ist die ganze Palette der Tropenimpfungen ratsam: Polio, Diphterie, Meningitis, Typhus und Gelbfieber. Auch eine Malariaprophylaxe ist erforderlich.
Die Behandlungskleidung sollte möglichst leichte weiße Baumwollbekleidung sein, gern auch kurze Hosen.
Da die Aidsrate ca. 30 % beträgt, ist es ratsam mit Handschuhen und Mundschutz zu behandeln.
Weitere Reise- und Gesunheitsinformationen betreffs Sambia können beim Reisemedizinischen Zentrum des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg unter: www.gesundes-reisen.de abgerufen werden.

Jeffs Adresse ist: Just Africa, Airport Road Plot 1, P.O.Box 115 Mfuwe/Zambia, Email: snijders@just-africa.com, www.just-africa.com.

Hinweis zur Registrierung von Deutschen im Ausland
Es wir deutschen Staatsangehörigen dringend empfohlen, sich bei Reisen bzw. Einsätzen in Projektländern aus Sicherheitsgründen in der Elektronischen Erfassung von Deutschen im Ausland (ELEFAND) zu registrieren. Dies ermöglicht schnelle konsularische Hilfe und Unterstützung von deutschen Staatsangehörigen im Ausland durch die deutschen Auslandsvertretungen. Registrieren könnt Ihr Euch online unter:https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action.



Empfehlenswerter Reiseführer: Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag München, ISBN (13) 978-3-932084-50-8 für 25,90 €.
Road Map Zambia, Verlag Freytag&Bernd, 1:1 000 000, ISBN 978-3-7079-1382-8   

9.   Checkliste Sambia

- Der ausgefüllte beigelegte Registrierungsantrag und die in der Liste aufgeführten Dokumente müssen rechtzeitig vor dem Einsatz an Jeff geschickt werden.
-
Berufshaftpflicht prüfen, gilt sie für diesen Arbeitsaufenthalt in Sambia? Eventuell zeitlich begrenzte Zusatzversicherung abschließen. Falls die eigene Versicherung das nicht machen will, darauf verweisen, daß die Signal-Iduna sehr wohl eine solche zeitlich begrenzte (für sechs Monate) Versicherung abschließt für ca. 100,- Euro. Der Ansprechpartner bei der Signal-Iduna ist Herr Becker, Tel.: 040-4124-0, Fax: 040-4124-2958, Email: info@signal-iduna.de  Notfalls damit drohen, zur Iduna zu wechseln. Hat bisher immer funktioniert.

- Krankenversicherung prüfen, erstreckt sich der Versicherungsschutz auch auf Sambia? Auch bei beruflicher Tätigkeit in unserem Entwicklungshilfeprojekt? Eventuell zusätzliche Versicherung abschließen.

- Versorgungswerk eventuell ruhen lassen, bzw. zeitlich begrenzt auf den Mindestbeitrag zurückstufen. Das mindert zwar etwas die spätere Rente, spart aktuell aber viel Geld (k
ann später auch nach gezahlt werden).

- Kammerbeitrag eventuell ruhen lassen.

-  Rechtzeitig alle Impfungen durchführen lassen, Malariaprophylaxe rechtzeitig beginnen.

 



 
 
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